Achtsamkeit im Alltag: Tägliche Achtsamkeit

Kolumne: Achtsame Momentaufnahmen

Tägliche Achtsamkeit

Von Reflexion, Ritualen, Zielen und Wünschen für das neue Jahr – und vom Vorhaben, mich jeden Tag in Achtsamkeit zu üben.


Von Patricia Roß
9.1.2026 – 16:30
Lesezeit: ca. 3 Minuten


ZAUBERHAFT Achtsame Momentaufnahmen: Eiskristalle auf einem Winterspaziergang Foto: Patricia Roß

Das alte Jahr ist vorüber, das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Es fühlt sich noch ganz frisch an, unverbraucht und voller Möglichkeiten. Zum Jahreswechsel habe ich erstmals die Raunächte zelebriert und diese Zeit als Gelegenheit genutzt, mir jeden Tag ganz bewusst etwas Zeit für mich und meine Gedanken zu nehmen. Um das alte Jahr zu reflektieren und das neue Jahr gedanklich vorzubereiten. Was will ich hinter mir lassen, was beibehalten, und was soll dieses Jahr neu in mein Leben kommen? Welche Ziele und Wünsche habe ich? Worauf möchte ich meinen Fokus legen?

Ich habe die Raunächte ohne Esoterik verbracht – dafür mit einem kleinen, feinen Buch, das mich durch diese Zeit begleitet hat und für jeden Tag kleine Impulse und Gedankenanstöße bereithielt. Das war ein schöner, bewusster und ruhiger Jahreswechsel.

Im Autopilot-Modus

Oft rauscht man wie im Autopilot durch Tage voller Verpflichtungen, Arbeit und Termine. Man erledigt, was man eben schafft – und doch fühlt es sich manchmal an, als wäre es nicht genug. Am Ende des Tages, einer Woche, einer Jahreszeit… fragt man sich: Wo ist nur die Zeit geblieben und wo bleibe dabei eigentlich ich? Wie schaffe ich es, aus dem Autopilot-Modus auszubrechen und insgesamt achtsamer zu sein? Um den Moment bewusst wahrzunehmen, fokussiert, aufmerksam und gelassen zu agieren.

Mehr Achtsamkeit im neuen Jahr

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, genau daran zu arbeiten: mehr Achtsamkeit und bewusste kleine Pausen in meinen Alltag zu integrieren. Meinen Akku regelmäßig aufzuladen und den Akkustand möglichst gar nicht erst in den tiefroten Bereich rutschen zu lassen. Dafür braucht es gar nicht mal unbedingt große Auszeiten, die viel Zeit kosten und damit eher nur sporadisch umsetzbar sind – auch wenn solche Auszeiten natürlich wunderbar und wertvoll sind. Jeder Tag bietet kleine Gelegenheiten für Mini-Pausen und Achtsamkeit – wenn man sie sich bewusst macht und nutzt. Das bedarf allerdings etwas Übung.

Tägliche kleine Rituale

Das tägliche Ritual der Raunächte hat mich dazu inspiriert, diese Gewohnheit im neuen Jahr fortzuführen: Ich habe einen Achtsamkeits-Kalender mit täglichen Impulsen und ein Buch mit kleinen Übungen, die mich jeden Tag nur wenige Minuten kosten – mich aber konstant daran erinnern, mich in Achtsamkeit zu üben. Jeden Tag. Ich bin gespannt, was das in mir im Laufe des Jahres verändert.


Interessiert dich, welches Buch mich durch die Raunächte begleitet hat? Welche Bücher und Tools ich persönlich nutze, um das Thema Achtsamkeit fest in meinem Alltag zu verankern? Hast du Themenwünsche rund um das Thema Achtsamkeit? Dann melde dich sehr gerne unter achtsamkeit@hochblau.de


Zahlen, Daten, Fakten

KOLUMNE "ACHTSAME MOMENTAUFNAHMEN"
Patricia Roß schreibt regelmäßig über achtsame Momentaufnahmen, für mehr Achtsamkeit im Alltag.

ÜBER PATRICIA ROSS
Redakteurin Patricia Roß schreibt für das hochblau Magazin über die Themen Ernährung, Gesundheit, Achtsamkeit und Regionales. Seit Juni 2025 schreibt sie zudem die regelmäßige Kolumne "Achtsame Momentaufnahmen".

EMPFEHLUNG DER REDAKTION
DIGITAL DETOX Warum digitale Auszeiten so wichtig sind. »zum Beitrag Digital Detox statt Dauerrauschen

ABBILDUNGEN
Beitragsbild © Patricia Roß

Lust auf mehr vom hochblau Verlag...


hochblau PLUS-Artikel. Mehr zu "hochblau PLUS".
Weiterleitung zu einer externen Website eines fremden Anbieters. Lies bitte hierzu unsere "Rechtlichen Hinweise".


hochblau eMagazin