Zauchensee: Winter-Highlights zwischen Weltcup-Piste und Faschingszeit

Winterurlaub im Salzburger Land

Zauchensee: Skitage zwischen Weltcup-Flair und Faschingszeit

Der Februar zeigt sich in Zauchensee von seiner sportlichen Seite. Rund um die Faschingsferien werden die Tage länger, die Sonne steht höher und die Hänge bleiben schneesicher. Zwischen Weltcup-Piste, Bergfrühstück, 12 Peaks Trophy und Events bietet das Skidorf im Salzburger Land alles für ambitionierte Skitage – und entspannte Genussmomente.


Von hochblau Redaktion
18.02.2026
Lesezeit: ca. 4 Minuten


SKIDYNAMIK Perfekt präparierte Pisten und weite Carvinghänge machen Zauchensee besonders für sportliche Fahrer attraktiv Foto: Liftgesellschaft Zauchensee

Wenn die Faschingszeit näher rückt, wird es in Zauchensee nicht lauter, sondern sportlicher. Statt Konfettiregen warten weite Carvinghänge, statt Umzugswagen moderne Kabinenbahnen. Das kleine Skidorf im Pongau inszeniert sich im Februar als Bühne für alle, die Winterurlaub gern aktiv erleben – ohne auf Genuss zu verzichten.

Die Kombination aus schneesicheren Hängen, sonnigen Hochlagen und einem dichten Netz an Pisten macht den Ort dabei besonders attraktiv. Wer morgens früh startet, carvt auf griffigen Hängen ins Tal, gönnt sich später ein Bergfrühstück mit Panorama – und hat am Nachmittag noch genügend Kraft für eine extra Runde.

Faschingszeit auf sportlichen Pisten erleben

Zauchensee steht für „g’scheit Skifahren“ – und das merkt man schon beim ersten Blick auf den Pistenplan. 45 Kilometer abwechslungsreiche Abfahrten und 16 moderne Liftanlagen verteilen sich auf die Skiberge Gamskogel, Rosskopf und Tauernkar. Über die Verbindung nach Flachauwinkl öffnet sich zusätzlich der Zugang zu Snow Space Salzburg mit insgesamt rund 210 Pistenkilometern.

Sportlich orientierte Skifahrer:innen finden hier, was sie suchen: lange, anspruchsvolle Abfahrten mit Weltcup-Vergangenheit und Hänge, auf denen sich saubere Schwünge in Serie ziehen lassen. Erst im Januar war die Damen-Weltelite zu Gast auf der legendären Gamskogel-Piste – der Blick auf die Strecke lässt erahnen, welche Kräfte hier wirken, wenn Rennläuferinnen im Renntempo talwärts gleiten.

Gleichzeitig bleibt das Skigebiet überschaubar und gut lesbar. Familien und Einsteiger:innen verteilen sich auf breite Genussabfahrten, Funslope, Beginnerpark und das liebevoll gestaltete Fichtelland. Wer zwischendurch eine Pause vom Skifahren braucht, wechselt auf die sechs Kilometer lange Rodelbahn – perfekt, um Kindern ein weiteres Winter-Highlight zu schenken oder selbst einmal den Skischuh gegen einen Schlitten zu tauschen.

In der Faschingszeit sind viele Familien unterwegs, doch dank der Höhenlage und der Pistenvielfalt bleibt genügend Raum für ruhige Schwünge. Wer den Tag bewusst plant, startet früh, legt Pausen in die Randzeiten und erlebt so auch in der Hochsaison entspannte Momente auf der Piste.

Bergfrühstück mit Aussicht und Auszeit

Ein besonderes Erlebnis im Februar ist das Bergfrühstück auf der Gamskogelhütte. Jeden Sonntag zwischen 8:30 und 10:30 Uhr werden regionale Spezialitäten aufgetischt – mit Blick auf die umliegenden Gipfel. Wenn unten im Tal noch Schatten liegt, taucht hier oben die Sonne bereits die Bergwelt in weiches Licht.

Das Bergfrühstück eignet sich ideal als sanfter Start in den Skitag. Skifahrer:innen stehen danach direkt vor der Tür auf der Piste und können mit frischer Energie in die ersten Abfahrten einsteigen. Wer ohne Ski unterwegs ist, genießt zunächst in Ruhe den Blick von der Terrasse und macht sich danach auf den Panoramaweg Richtung Seekarsee – eine Option für alle, die Winter lieber wandernd erleben.

Für Nicht-Skifahrer:innen gibt es das Frühstück als Paket inklusive Berg- und Talfahrt mit der neuen Schwarzwandbahn. So wird der Ausflug auf die Gamskogelhütte auch für Freund:innen und Familienmitglieder attraktiv, die mit Skischuhen wenig anfangen können.

Tipp: Wer dieses besondere Frühstück einplanen möchte, informiert sich vorab über Verfügbarkeit und Details – gerade in den Ferienzeiten sind Plätze begehrt.

PANORAMA Blick auf das Skigebiet Zauchensee mit der Gamskogelhütte – sportliche Abfahrten treffen hier auf hochalpine Kulisse Foto: A. Weißenbacher

Zwölf Gipfel, fünf Täler: die 12 Peaks Trophy

Zauchensee ist Startpunkt der 12 Peaks Trophy – einer Route für alle, die ihren Skitag als persönliche Challenge verstehen. Auf 46 Pistenkilometern geht es über zwölf Gipfel und durch fünf Täler, quer durch das Herz der Ski amadé Region. Dabei entsteht ein Gefühl von Durchquerung: Statt immer wieder die gleichen Hänge zu fahren, arbeitest du dich von Gipfel zu Gipfel, Tal zu Tal.

Wer die Strecke absolviert, wird mit einem Erinnerungsstück belohnt: als Red oder Black Trophy – wahlweise als Sticker oder gegen Aufpreis als Stockwappen oder Shirt. Noch wichtiger als die Trophäe ist für viele allerdings das Gefühl, am Ende des Tages auf eine komplette Runde mit zahlreichen Höhenmetern zurückzublicken.

Wichtig: Die 12 Peaks Trophy ist eine Unternehmung für trittsichere und konditionsstarke Skifahrer:innen. Ausreichend Zeit, Pausen und ein wacher Blick auf Wetter und Schneeverhältnisse gehören dazu. Wer früh startet, kann den Tag stressfrei angehen und unterwegs trotzdem noch die eine oder andere Panoramaterrasse mitnehmen.

Schwarzwandbahn, Weltcup-Flair und Events

Mit der neuen 10er-Kabinenbahn Schwarzwandbahn wurde die Infrastruktur in Zauchensee im Dezember modernisiert. Panoramaverglasung, kürzere Wartezeiten und ein komfortabler Einstieg steigern die Qualität des Skitags deutlich – gerade wenn am Vormittag viele Gäste gleichzeitig in die Höhe wollen.

Die Bahn verbindet das Skidorf direkt mit der Bergstation am Gamskogel. Damit öffnet sich auch der Zugang zum Startbereich der Weltcup-Abfahrt: ein Platz, an dem sonst nur Profis unterwegs sind. Von dort bringt der Weltcup-Express Interessierte zum spektakulären „Haus der Rennen“, das die Geschichte der FIS-Bewerbe in Zauchensee lebendig macht und Rennatmosphäre spürbar werden lässt.

Ein weiteres Saison-Highlight folgt im März: Am 8. März lädt der Atomic X-Perience Day zum Testen aktueller Atomic-Modelle ein. Dazu kommen Livemusik und Gewinnspielaktionen – ein Tag, an dem Technik-Fans und Genussfahrer:innen gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Wer sich für Materialtests und Rahmenprogramm interessiert, schaut vorab in den Veranstaltungskalender und plant den Skitag entsprechend.

Anreise, Familienangebote und Genussmomente

Schnell auf der Piste: Die Anreise nach Zauchensee ist unkompliziert. Von der Tauernautobahn A10 (Ausfahrt Flachauwinkl) sind es nur rund 700 Meter bis zur Talstation. Die Highliner-Bahnen bringen Wintersportler:innen in wenigen Minuten direkt ins Skigebiet – ideal, wenn du am Anreisetag noch die letzten Stunden auf der Piste nutzen möchtest.

Für Familien ist die Mischung aus sportlichen Abfahrten und speziellen Kinderbereichen spannend. Während die einen ihre ersten Kurven im Beginnerpark oder Fichtelland üben, ziehen die erfahreneren Mitreisenden parallel dazu auf den größeren Hängen ihre Spuren. Gemeinsam geht es dann über breite, gut ausgeschilderte Pisten wieder ins Tal.

Auch die Genussmomente kommen nicht zu kurz. Sonnenterrassen, Hütten mit regionaler Küche und die besondere Lage auf rund 1.350 Metern sorgen dafür, dass der Skitag nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf hängen bleibt.

Zahlen, Daten, Fakten

ÜBER ZAUCHENSEE
Zauchensee liegt auf rund 1.350 Metern Seehöhe im Salzburger Pongau und gehört zur Gemeinde Altenmarkt-Zauchensee. Das Skigebiet reicht bis auf knapp 2.200 Meter hinauf und gilt damit als besonders schneesicher. International bekannt wurde der Ort durch regelmäßige FIS-Weltcuprennen am Gamskogel, die Zauchensee seit Jahrzehnten als sportlich anspruchsvolle Destination positionieren. Gleichzeitig ist das Dorf überschaubar geblieben: kurze Wege, direkte Pistenanbindung und eine klare Ausrichtung auf Wintersport prägen das Profil.

Website der Zauchensee Liftgesellschaft:
zauchensee.at

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ABBILDUNGEN
Beitragsbild © Liftgesellschaft Zauchensee, restliche Abbildungen siehe Bildunterzeilen


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