Stubaital 2026/27: Zwischen Gletscher, Winterwandern und Rodelabenteuer
WINTERSAISON IM STUBAITAL 2026/27
Zwischen Gletscher, Winterwandern und Rodelabenteuer
Vier Skigebiete, frühe Schwünge am Gletscher, Winterwandern mit Blick auf die Kalkkögel und besondere Termine bis weit ins neue Jahr: Das Stubaital startet mit einem vielseitigen Programm in die Wintersaison 2026/27. Dabei geht es längst nicht nur ums Skifahren.
Von hochblau Redaktion
13.10.2026
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Termin-Informationen:
- STUBAI WINTER 2026/27 – DIE WICHTIGSTEN ECKDATEN
- Ab 9. Oktober 2026: Geplanter Saisonstart am Stubaier Gletscher
- Ab 28. November 2026: Geplanter Saisonstart in der Schlick 2000
- Dezember 2026: Geplanter Saisonstart bei Elferbahnen und Serlesbahnen
- Bis Mitte Mai 2027: Geplantes Saisonende am Stubaier Gletscher
- Die tatsächlichen Öffnungszeiten der Skigebiete hängen jeweils von Schnee- und Witterungsverhältnissen ab.
- Mehr Termine findest du weiter unten im Beitrag unter Die wichtigsten Wintertermine 2026/27.
Inhaltsverzeichnis
- Der Gletscher macht den Anfang
- Ende November startet die Schlick 2000
- Winterwandern statt Pistenkilometer
- Wenn der Winterabend zum Erlebnis wird
- Rodeln gehört im Stubaital einfach dazu
- Die wichtigsten Wintertermine 2026/27
- Vier Skigebiete mit einem Pass
- Und danach? Kaiserschmarren
- Mehr über das Stubaital
- Zahlen, Daten, Fakten
Wer im Winter ins Stubaital kommt, hat die Wahl: sportliche Tage auf dem Gletscher, familienfreundliche Pisten, Rodelabenteuer, ruhige Winterwanderungen oder besondere Veranstaltungen am Abend. Vier Skigebiete verteilen sich auf das Tal – vom hochalpinen Stubaier Gletscher über die Schlick 2000 bis zu den Elfer- und Serlesbahnen.
Gerade diese Mischung macht die Region auch für Reisende interessant, die ihren Winterurlaub nicht ausschließlich auf der Skipiste verbringen möchten. Familien profitieren zudem von einer Besonderheit: Kinder unter zehn Jahren erhalten bei den Stubaier Bergbahnen in Begleitung eines zahlenden Elternteils den Skipass kostenlos.
Der Gletscher macht den Anfang
Am frühesten beginnt der Winter traditionell am Stubaier Gletscher. Für die Saison 2026/27 ist der Skibetrieb dort vom 9. Oktober 2026 bis Mitte Mai beziehungsweise laut aktuellem Ticketshop bis zum 17. Mai 2027 vorgesehen. Auf mehr als 3.000 Metern Höhe stehen im Vollbetrieb 65 Pistenkilometer, 36 Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sowie 26 Seilbahn- und Liftanlagen zur Verfügung.
Dabei richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an klassische Pistenskifahrer. Im Powder Department finden Freerider verschiedene Routen, während der Stubai Zoo insbesondere Freeskier und Snowboarder anspricht. Für Familien gibt es eigene Übungsbereiche und Angebote für den Nachwuchs.
Ende November startet die Schlick 2000
Deutlich tiefer gelegen und mit einem ganz anderen Charakter folgt die Schlick 2000 bei Fulpmes. Der Saisonstart ist – abhängig von Schnee und Witterung – für den 28. November geplant.
23 Abfahrten und insgesamt 25 Pistenkilometer verteilen sich vor der markanten Kulisse der Kalkkögel. Neben Skifahren und Snowboarden gehören Freeride-Möglichkeiten, Winterwanderwege und eine Nachtrodelstrecke zum Angebot. Familien finden mit BIG Ron's Kinderland einen eigenen Bereich für erste Schwünge im Schnee.
Gerade für einen vielseitigen Wintertag ist die Schlick interessant: Morgens auf die Piste, später eine Winterwanderung und zum Abschluss eine Einkehr – Wintersport und Genuss lassen sich hier gut miteinander verbinden.
Winterwandern statt Pistenkilometer
Dass Winterurlaub auch ohne Ski funktioniert, zeigen die zahlreichen Winterwanderwege im Tal. Besonders eindrucksvoll ist die Landschaft rund um die Kalkkögel und die Serles.
Bei den Serlesbahnen in Mieders stehen neben familienfreundlichen Pisten ein Kinderland und weitläufige Winterwanderwege zur Verfügung. Rund sechs Kilometer misst dort auch die Rodelbahn für alle, die etwas schneller ins Tal wollen.
Rodeln spielt ebenfalls rund um die Elferbahnen in Neustift eine große Rolle. Bei entsprechender Schneelage wird dort mindestens zweimal pro Woche Nachtrodeln angeboten. Elfer- und Serlesbahnen sollen im Dezember in die Wintersaison starten.
Wenn der Winterabend zum Erlebnis wird
Neben den klassischen Wintersportangeboten setzt das Stubaital in dieser Saison auch auf besondere Veranstaltungen.
Am 29. Dezember 2026 steht zunächst das BIG Family Vorsilvesterfest mit Musik und Feuerwerk auf dem Programm. Im Januar und Februar 2027 folgen vier Winterwandernächte. Gerade diese Abende zeigen eine andere Seite des Winters: weniger Geschwindigkeit, dafür Schnee, Dunkelheit, Licht und Naturerlebnis.
Für 2027 kündigt der Tourismusverband außerdem einen Lichterpark am Kampler See in Neustift an. Beleuchtete Bäume und Tier-Lichtskulpturen sollen den See in den Abendstunden in eine winterliche Lichtlandschaft verwandeln. Laut Information ist für den Lichterpark eine tägliche Öffnung von 17 bis 22 Uhr vorgesehen, bei kostenfreiem Eintritt.
Damit entstehen auch Angebote für Tage, an denen die Ski einmal im Hotel bleiben – oder für Familien, die ihren Winterurlaub bewusst abwechslungsreicher gestalten möchten.
Rodeln gehört im Stubaital einfach dazu
Zwischen Skifahren und Winterwandern hat sich das Rodeln im Stubaital längst als eigene Winteraktivität etabliert. Besonders die Gebiete rund um Elfer und Serles verbinden Bergbahn, Winterwanderwege und Rodelstrecken miteinander.
Das ist gerade auch für Familien attraktiv: hinauf mit der Bahn, eine Einkehr oder kurze Wanderung einplanen und anschließend mit dem Schlitten zurück ins Tal.
Die wichtigsten Wintertermine 2026/27
Neue Angebote:
- ab 9. Oktober 2026: Wintersaison am Stubaier Gletscher geplant
- ab 28. November 2026: Saisonstart Schlick 2000, abhängig von der Schneelage
- Dezember 2026: Saisonstart bei Elfer- und Serlesbahnen
- 29. Dezember 2026: BIG Family Vorsilvesterfest
- Januar und Februar 2027: vier Winterwandernächte
- Winter 2026/27: Lichterpark am Kampler See angekündigt
- bis Mitte Mai 2027: Wintersaison am Stubaier Gletscher geplant
- Die tatsächlichen Öffnungszeiten der Skigebiete hängen jeweils von Schnee- und Witterungsverhältnissen ab.
Vier Skigebiete mit einem Pass
Wer während des Aufenthalts mehrere Gebiete ausprobieren möchte, kann den Stubai Skipass nutzen. Er verbindet Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Elferbahnen und Serlesbahnen und ist ab einer Gültigkeit von vier Tagen erhältlich.
Angeboten wird der gemeinsame Skipass von Dezember bis Ostern. Auch hier gilt die Familienregelung: Kinder unter zehn Jahren fahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils kostenlos. Zusätzlich ist der Skibus innerhalb des Stubaitals im Angebot enthalten.
Und danach? Kaiserschmarren
Bei aller Bewegung gehört zum Tiroler Winter schließlich auch die Einkehr. Im Stubaital reicht die Auswahl von Bergrestaurants bis zu Hütten und Gasthäusern. Klassiker wie Kaiserschmarren gehören dabei mindestens genauso zum Wintertag wie frisch präparierte Pisten oder knirschender Schnee unter den Wanderschuhen.
So zeigt sich das Stubaital im Winter 2026/27 ausgesprochen vielseitig: sportlich am Gletscher, familienfreundlich in den kleineren Gebieten, ruhig auf den Winterwanderwegen – und mit mehreren Veranstaltungen, die auch nach Sonnenuntergang noch einen Grund liefern, draußen zu bleiben.
Mehr über das Stubaital
Zahlen, Daten, Fakten
STUBAITAL KOMPAKT
- Region: Stubaital, Tirol, Österreich
- Lage: südlich von Innsbruck
- Gemeinden: Neustift, Fulpmes, Telfes, Mieders und Schönberg
- Wintersportgebiete: Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Elferbahnen und Serlesbahnen
- Wintersaison: am Stubaier Gletscher voraussichtlich von Anfang Oktober bis Mitte Mai
- Winteraktivitäten: Skifahren, Winterwandern, Rodeln und Nachtrodeln
- Anreise: über Innsbruck und Schönberg; per Bahn und Bus ebenfalls über Innsbruck, Stubaitalbahn bis Fulpmes
Gut zu wissen:
Der Stubai Skipass verbindet alle vier Skigebiete und ist ab vier Tagen erhältlich. Kinder unter zehn Jahren fahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils kostenlos; auch der Skibus innerhalb des Tales ist eingeschlossen.
Weitere Informationen:
Stubaital – offizielle Website
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Beitragsbild © TVB Stubai Tirol / Sebastian Marko, restliche Abbildungen siehe Bildunterzeilen
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