Stubaital auf zwei Rädern: Die neue Stubai Radroute 19 startet in ihre erste Sommersaison

Stubaital auf zwei Rädern

Die neue Stubai Radroute 19 startet in ihre erste Sommersaison

Das Stubaital lässt sich jetzt mit dem Fahrrad noch besser entdecken. Die Stubai Radroute 19 verbindet die fünf Orte des Tals und führt bis zur Doadler Alm in Falbeson. Ein Tourentipp für Familien, E-Biker, Genussradler:innen – und alle, die unterwegs gern anhalten.


Von hochblau Redaktion
16.05.2026
Lesezeit: ca. 4 Minuten


ENTSPANNT UNTERWEGS DURCHS STUBAITAL Die Stubai Radroute 19 eignet sich auch für Familien und Genussradler:innen, die das Tal mit Zeit für Pausen, Ausblicke und kleine Abstecher erleben möchten Foto: TVB Stubai Tirol/Sebastian Marko

Manchmal reicht ein Perspektivwechsel, um eine Landschaft neu zu sehen. Zum Beispiel auf zwei Rädern, mit Zeit für Pausen, Ausblicke und kleine Abstecher. Die neue Stubai Radroute 19 macht genau das möglich. Sie verbindet Schönberg, Mieders, Telfes, Fulpmes und Neustift und führt weiter bis zur Doadler Alm in Falbeson. Damit entsteht eine durchgehend ausgebaute und beschilderte Verbindung durch das Tal – für Familien, E-Biker, Genussradler:innen und alle, die das Stubai aktiv erleben möchten.

Bereits im Oktober 2025 wurde die Strecke nach sieben Jahren Planungs- und Bauzeit offiziell eröffnet. In diesem Jahr erlebt sie ihre erste Sommersaison. Mit der Stubai Radroute 19 und ihren Anschlüssen entsteht ein rund 40 Kilometer langes Radnetz durch das Stubaital. Offizielle Toureninformationen beschreiben die Route als größtenteils ausgebauten und beschilderten Talradweg von Schönberg bis zur Doadler Alm in Falbeson.

RADFAHREN MIT BERGKULISSE. Die neue Route verbindet die Orte des Stubaitals und eröffnet unterwegs immer wieder Ausblicke auf die alpine Landschaft Foto: TVB Stubai Tirol/Sebastian Marko

Eine Radroute verbindet ein Tal

Die Stubai Radroute 19 ist bewusst vielseitig angelegt. Auf ihr sind Familien mit Kindern ebenso unterwegs wie sportlichere Radfahrer:innen, E-Biker, Mountainbiker:innen, Gravelbiker:innen oder Rennradfahrer:innen. Eine durchschnittliche Steigung von rund fünf Prozent macht die Strecke für unterschiedliche Alters- und Leistungsklassen interessant – wobei sich das Stubaital natürlich nicht ganz ohne Höhenmeter erleben lässt.

Gerade deshalb bietet sich die Route auch für Teilstrecken an. Wer nicht den ganzen Weg fahren möchte, plant eine Feierabendrunde, einen Familienausflug oder einen aktiven Urlaubstag mit mehreren Pausen. Unterwegs liegen Rastplätze, Wasserstellen, Einkehrmöglichkeiten und Freizeitangebote, die aus der Tour mehr machen als reine Radkilometer.

Der Reiz liegt im Wechsel: mal rollt man auf dem Weg ruhig durch den Talboden, mal öffnet sich der Blick auf die umliegenden Berge, mal lohnt ein kurzer Stopp am Wasser oder in einem Gasthaus. So entsteht ein Radtag, der nicht nur Strecke sammelt, sondern Erlebnisse.

Familienzeit zwischen Bach, Rastplatz und Bikepark

Besonders familienfreundlich ist der Abschnitt von Neustift Richtung Gletscher. Auf rund zehn Kilometern warten Spiel- und Rastplätze, Wasserstellen und kleine Abenteuer am Bach. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann die Etappen kurz halten und die Route so planen, dass genug Zeit zum Schauen, Spielen und Pausieren bleibt.

Ein lohnendes Ziel ist der Kids Park Klaus Äuele. Dort gibt es bereits einen Spielplatz, ein Floß und viel Raum für kleine Naturabenteuer. Ab Sommer 2026 sollen auf etwa 3.000 Quadratmetern drei unterschiedlich anspruchsvolle Bike-Trails für Kinder und Familien entstehen – mit Steilkurven, kleinen Sprüngen und Holzpodesten, ohne den Waldcharakter des Geländes aufzugeben.

Für Familien ist das eine gute Mischung: Die Radroute bleibt entspannt genug für gemeinsame Ausflüge, bietet aber genug kleine Höhepunkte, damit unterwegs keine Langeweile aufkommt.

Stubai Radroute 19

  • Strecke: Schönberg im Stubaital bis Doadler Alm in Falbeson
  • Länge: rund 40 Kilometer inklusive Zubringer
  • Orte: Schönberg, Mieders, Telfes, Fulpmes, Neustift
  • Charakter: größtenteils ausgebaute und beschilderte Talroute
  • Geeignet für: Familien, Genussradler:innen, E-Bikes, Mountainbikes, Gravelbikes und sportlichere Touren
  • Besonders schön: Abschnitt von Neustift Richtung Gletscher mit Rastplätzen, Wasserstellen und Kids Park Klaus Äuele
  • Anschlüsse: Richtung Innsbruck, Wipptal, Brenner und Italien möglich

GUT AUSGESCHILDERT DURCHS TAL Die Radroute 19 führt unter anderem Richtung Neustift, Klaus Äuele und weiter in Richtung Gletscher Foto: TVB Stubai Tirol/Max Dräger

Baden, einkehren, weiterrollen

Auch abseits der reinen Radkilometer bietet die Route viele Möglichkeiten für Stopps. Der Kampler See lädt unterwegs zum Baden, Beachvolleyball oder einfach zu einer Rast im Schatten ein. Gerade an warmen Sommertagen kann daraus schnell ein halber Urlaubstag werden: erst radeln, dann die Füße ins Wasser halten, später weiterrollen.

Über eine Zubringerstrecke ist außerdem das StuBay in Telfes erreichbar – mit Innen- und Außenbecken, Rutschen und Liegewiese. So lässt sich die Radtour mit einem Badestopp verbinden, ohne dass der Tag streng durchgetaktet sein muss.

Auch kulinarisch passt die Route gut zu einem langsamen Tempo. Entlang der Strecke warten Gasthäuser, Rastplätze und Hütten auf alle, die zwischendurch mehr brauchen als einen Müsliriegel. Wer das Stubaital mit dem Rad entdeckt, muss nicht möglichst schnell ankommen. Man darf absteigen, schauen, einkehren – und danach mit frischen Beinen weiterfahren.

MEHR HÖHENMETER, WEITE BLICKE Wer sportlichere Varianten sucht, findet im Stubaital auch Mountainbike-Strecken mit Aussicht in die Berg- und Gletscherwelt Foto: TVB Stubai Tirol/Max Dräger

Verbindungen über das Tal hinaus

An der Kirchbrücke in Fulpmes öffnet sich die Route in verschiedene Richtungen. Richtung Süden geht es nach Schönberg und weiter ins Wipptal. Richtung Norden zweigt die Radroute 19a zur Stefansbrücke an der Brenner Bundesstraße bei Innsbruck ab.

Dieser Abschnitt gilt als besonders naturnah. Wiesen, Wälder und ruhigere Passagen prägen die Strecke. Talauswärts rollt es sich entspannt bergab, während der Rückweg mehr Kondition verlangt. Wer nur eine Teilstrecke fahren möchte, sollte diesen Unterschied bei der Planung im Blick behalten.

Damit ist die Stubai Radroute 19 mehr als ein lokaler Talradweg. Sie bildet auch eine Verbindungsachse zwischen dem Inntal-Radweg im Norden und dem Brenner-Radweg im Süden und lässt sich in längere Bikepacking-Touren einbauen. Reparaturstationen, Sportfachgeschäfte, Rastplätze und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten ergänzen die Strecke.

EINKEHR MIT AUSSICHT Rastplätze und Hütten machen Radtouren im Stubaital auch kulinarisch reizvoll – vom kurzen Stopp bis zur längeren Pause mit Bergpanorama Foto: TVB Stubai Tirol/Max Dräger

Zahlen, Daten, Fakten

ÜBER DIE STUBAI RADROUTE 19
Die Stubai Radroute 19 verbindet Schönberg, Mieders, Telfes, Fulpmes und Neustift und führt bis zur Doadler Alm in Falbeson. Auf rund 40 Kilometern erschließt sie das Tal für Familien, E-Biker, Genussradler:innen und sportlichere Radfahrer:innen. Entlang der Strecke liegen Rastplätze, Wasserstellen, Einkehrmöglichkeiten und Freizeitangebote wie der Kids Park Klaus Äuele oder der Kampler See. Wer weiterfahren möchte, kann die Route Richtung Innsbruck, Wipptal, Brenner oder Italien verlängern.

UNSER TIPP
Die Route lässt sich sehr gut in Teilabschnitten fahren. Für Familien eignen sich kurze Etappen mit Spielplatz, Wasserstelle oder Badestopp. Wer sportlicher unterwegs ist, kann die Talroute mit weiteren Strecken Richtung Innsbruck, Brenner oder Italien verbinden.

Website Stubaital:
www.stubai.at

ABBILDUNGEN
Beitragsbild © TVB Stubai Tirol / Sebastian Marko, restliche Abbildungen siehe Bildunterzeilen

Lust auf mehr vom hochblau Verlag...


hochblau PLUS-Artikel. Mehr zu "hochblau PLUS".
Weiterleitung zu einer externen Website eines fremden Anbieters. Lies bitte hierzu unsere "Rechtlichen Hinweise".


hochblau eMagazin