Wim Ouboter im Interview: „Wir müssen umdenken, es muss wieder kleiner werden“

Interview: Neue Mobilität

„Wir müssen umdenken, es muss wieder kleiner werden“

Microlino-Gründer Wim Ouboter über kleine Elektrofahrzeuge, große Autos, neue Mobilität — und warum der Microlino mehr ist als ein Fahrzeug für kurze Strecken.


Von Hans Jörg Ernst, Herausgeber und Chefredakteur von hochblau
10.06.2026
Lesezeit: ca. 9 Minuten


GRÜNDER UND FAHRZEUG Wim Ouboter mit dem Microlino. Der Gründer und CEO sieht in kleinen, leichten Elektrofahrzeugen eine Antwort auf überdimensionierte Mobilität im Alltag Foto: Micro Mobility Systems

Es gibt Fahrzeuge, die wollen größer wirken, als sie sind. Und es gibt Fahrzeuge, die machen genau das Gegenteil: Sie nehmen sich bewusst zurück. Der Microlino gehört zur zweiten Kategorie. Klein, elektrisch, ungewöhnlich sympathisch — und doch mit einer großen Idee verbunden.

Für uns von hochblau ist der Microlino nicht nur ein weiteres Elektrofahrzeug. Er steht für eine andere Vorstellung von Mobilität: leichter, reduzierter, alltagstauglicher und ressourcenschonender. Schon in unserer aktuellen Ausgabe haben Aloisia und Wolfgang Streicher erzählt, wie sie sieben Jahre auf ihren Microlino gewartet haben, wie sie das erste Kundenfahrzeug in Deutschland übernommen haben und wie sich der kleine Stromer heute im Alltag bewährt.

Nun haben wir mit Wim Ouboter gesprochen, dem Gründer und CEO von Microlino. Im Gespräch wurde schnell klar: Für ihn ist der Microlino kein kleiner Ersatz für ein großes Auto. Er ist ein Gegenentwurf zu einer Entwicklung, bei der Fahrzeuge über Jahrzehnte immer größer, schwerer und aufwendiger geworden sind — selbst dann, wenn sie im Alltag meistens nur kurze Strecken zurücklegen.

KOMPAKT UNTERWEGS Der Microlino ist auf kurze und mittlere Wege ausgelegt: einsteigen, losfahren, parken — elektrisch, kompakt und mit eigenem Charakter Fotos: Micro Mobility Systems

Ein Fahrzeug gegen das Zuviel

Die Grundidee des Microlino ist für Wim Ouboter eng mit einem Umdenken in der Alltagsmobilität verbunden. Viele Menschen bewegen heute auch für kurze Wege, häufig allein, ein schweres Auto, das eigentlich für Langstrecken, viele Personen oder schwere Lasten ausgelegt ist. Genau hier setzt der Microlino an: Er soll nicht unbedingt das große Familienauto ersetzen, sondern vor allem dort sinnvoll sein, wo kurze Strecken, Stadtverkehr, Einkäufe oder Pendelwege den Alltag bestimmen.

Ouboter sieht den Microlino deshalb besonders als Alternative zum klassischen Zweitwagen. In vielen Familien gebe es zwei Autos, obwohl selten beide am selben Tag für lange Strecken benötigt würden. Für diese alltäglichen Wege brauche es aus seiner Sicht kein großes Fahrzeug mit hohem Gewicht und entsprechendem Ressourcenverbrauch.

Sein Begriff dafür ist „Downsizing“. Gemeint ist aber nicht Verzicht im grauen, freudlosen Sinn. Es geht um kleinere, leichtere und besser passende Fahrzeuge — ohne dass die Freude an der Bewegung verloren geht.

Wir nennen das auch Downsizing. Also wir müssen runtergehen, aber dabei nicht am Fahrspaß verlieren. – Wim Ouboter

Das ist vielleicht einer der wichtigsten Sätze unseres Gesprächs. Denn er beschreibt den Microlino nicht als reine Vernunftlösung, sondern als Fahrzeug mit eigenem Charakter. Wer ihn fahre, spüre die Straße, erlebe die Fahrt direkter und mache auch aus kurzen Wegen wieder kleine Erlebnisse.

Aus einer Idee wird ein Familienprojekt

Ursprünglich war der Microlino eher als spielerische Idee gedacht. Doch aus dem Gag wurde schnell ein ernsthaftes Projekt. Nach ersten Präsentationen zeigten viele Menschen Interesse und fragten, warum man dieses Fahrzeug nicht auf einer Automobilmesse zeigen sollte. Also entschied sich Wim Ouboter, den Microlino auf dem Genfer Autosalon zu präsentieren — damals eine der wichtigsten Automobilmessen Europas.

Der Auftritt war bewusst einfach gehalten: wenig Fläche, ein reduziertes Konzept, eine klare Botschaft. Der Microlino stand dort nicht als weiteres großes Auto, nicht als Sportwagen und nicht als technisches Statussymbol, sondern als Gegenentwurf. Die Botschaft lautete sinngemäß: Das ist kein klassisches Auto, sondern eine neue Form der Mobilität.

Die Resonanz war enorm. Medien und Fachbesucher griffen die Idee auf, viele Menschen trugen sich in eine Reservierungsliste ein. Innerhalb kurzer Zeit wurde deutlich, dass aus der sympathischen Idee ein echtes Fahrzeugprojekt werden könnte.

FAMILIENPROJEKT Merlin Ouboter, Janine Ouboter, Wim Ouboter und Oliver Ouboter (v.l.) zeigen den Microlino als gemeinsame Mobilitätsidee. Aus einem spielerischen Messeprojekt wurde eine eigenständige Marke für leichte Elektromobilität Foto: Micro Mobility Systems

Hinzu kam eine persönliche Dimension. Ouboters Söhne Oliver und Merlin wollten das Projekt weiterverfolgen und von Anfang an mitgestalten. Für Wim Ouboter wurde der Microlino dadurch auch zu einem Familienprojekt und zu einer Form der Unternehmensnachfolge. Nicht ein bestehendes Geschäft sollte einfach weitergeführt werden, sondern etwas Neues gemeinsam entstehen.

Rückblickend beschreibt er diese Jahre nicht in erster Linie als finanzielles Investment. Es ging um Erfahrung, Entwicklung, gemeinsames Unternehmertum — und um ein Projekt, das für ihn persönlich einen besonderen Wert bekommen hat.

Made in Europe — und bewusst nicht billig gedacht

Produziert wird der Microlino in Italien. Nach Angaben von Ouboter ist die Fertigung aktuell so ausgelegt, dass in einer Schicht rund 6.000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden könnten. Voll ausgeschöpft ist diese Kapazität noch nicht. Gleichzeitig arbeitet Microlino daran, die Fabrik und die technische Plattform breiter zu nutzen.

MADE IN ITALY Der Microlino wird in Italien produziert. Die Bilder aus der Fertigung zeigen Montagelinie, einzelne Arbeitsstationen und die Detailarbeit am kompakten Elektrofahrzeug Fotos: Carmelo Farini/Visual Crew

Dabei denkt das Unternehmen nicht nur an den heutigen Microlino. Ouboter spricht von mehreren Projekten, bei denen auf Basis der vorhandenen Plattform auch andere Microcars entstehen könnten. Antrieb, Motor, Software und Batterie lassen sich als gemeinsame technische Grundlage nutzen. Am Ende gehe es für viele Kundinnen und Kunden nicht um jede technische Einzelheit, sondern um Marke, Design, Nutzungserlebnis und die Frage, ob das Fahrzeug zum eigenen Alltag passt.

Beim Preis verweist Ouboter auf die europäische Fertigung und den konstruktiven Anspruch des Fahrzeugs. „Made in Europe“ und „Made in Italy“ hätten ihren Preis. Dafür erhalte man ein Fahrzeug, das nicht als billiges Kurzstreckenmobil gedacht sei, sondern als langlebiges, hochwertig gebautes Produkt mit eigenem Charakter.

Ouboter grenzt den Microlino dabei deutlich von einfacheren Leichtfahrzeugen ab. Der Microlino ist kein L6e-Fahrzeug für 45 km/h, sondern gehört zur Klasse L7e. Auch konstruktiv sieht er große Unterschiede: Während einfachere Fahrzeuge oft mit günstigen Rahmenlösungen arbeiten, setze Microlino auf eine deutlich aufwendigere Karosseriestruktur. Das mache die Produktion teurer, trage aber auch zu Qualität, Stabilität und Lebensdauer bei.

Für Käuferinnen und Käufer müsse der Microlino deshalb zunächst als bewusst gewähltes Fahrzeug verstanden werden. Der Anschaffungspreis sei höher als bei einfachen Microcars. Dafür seien die laufenden Kosten sehr niedrig. Je nach Strompreis lägen die Energiekosten bei etwa zwei bis drei Euro pro 100 Kilometer.

COCKPIT Der Innenraum des Microlino setzt auf Übersichtlichkeit statt Überfrachtung — passend zur Idee eines leichten Fahrzeugs für kurze und mittlere Wege Foto: Micro Mobility Systems

Kaufen, mieten, ausprobieren

Bei der Nachfrage sieht Ouboter Unterschiede zwischen den Märkten. In der Schweiz sei Microlino als Schweizer Marke naturgemäß besonders präsent, entsprechend hoch sei dort auch die Kaufbereitschaft. Gleichzeitig verändert das Unternehmen sein Modell: Neben dem klassischen Kauf gewinnen flexible Nutzungsformen wie Leasing, Miete oder zeitlich begrenzte Angebote an Bedeutung.

Gerade in Deutschland senke das die Hemmschwelle, sagt Ouboter. Wer den Microlino zunächst für zwölf, 24 oder 36 Monate nutzen könne, müsse sich nicht sofort langfristig festlegen. Das passe gut zu einem Fahrzeug, dessen besondere Qualität man aus seiner Sicht erst richtig versteht, wenn man es im Alltag erlebt hat. Man kauft nicht zwingend sofort ein Fahrzeug, sondern kann Mobilität testen, erleben und anschließend entscheiden, ob sie zum eigenen Alltag passt.

Wenn Mobilität zum Erlebnis wird

Ein besonders spannendes Feld sieht Ouboter im Tourismus. In Italien hat Microlino dafür eine eigene Gesellschaft gegründet: Micro Rent. Das Konzept richtet sich unter anderem an Hotels, die ihren Gästen den Microlino als besonderes Mobilitätserlebnis anbieten können.

Dabei geht es nicht nur darum, kurze Wege zurückzulegen. Es geht darum, eine Stadt, eine Region oder eine Ferienumgebung anders zu entdecken — leise, elektrisch, kompakt und mit einem Fahrzeug, das selbst Teil des Erlebnisses ist.

Es ist nicht nur so, dass das Hotel jemandem ein Auto gibt, um von A nach B zu kommen, sondern es ist ein zusätzliches Erlebnis. – Wim Ouboter

ERLEBNISFAHRZEUG Der Microlino vor Schloss Neuschwanstein: Gerade für Hotels, Ferienregionen und touristische Ziele kann das kleine Elektrofahrzeug mehr sein als ein Mietwagen für kurze Wege Foto: Aloisia und Wolfgang Streicher

Hier berühren sich E-Mobilität, Reisen, Freizeit, regionale Entdeckung und nachhaltiger Lebensstil. Ein Microlino vor einem Hotel in einer Seenregion, in einem Kurort, in einer alpinen Destination oder in einer historischen Stadt ist nicht bloß ein Fortbewegungsmittel. Er kann Teil einer Geschichte werden: Wie erkundet man einen Ort, ohne gleich wieder ein großes Auto zu bewegen? Wie lässt sich Gästemobilität charmant, leicht und emissionsarm denken? Und wie verändert sich das Reisegefühl, wenn schon die Fahrt zum Erlebnis wird?

Denkbar sind dabei auch digitale Begleitangebote: etwa Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Gebäude oder besondere Orte, die während der Fahrt per Smartphone angezeigt und erklärt werden, perspektivisch auch KI-gestützt. So würde der Microlino nicht nur den Weg von A nach B erleichtern, sondern die Fahrt selbst in einen Ausflug verwandeln.

Ein Fahrzeug, das Sympathie auslöst

Über das Kundenfeedback sagt Wim Ouboter: Wer verstanden habe, dass der Microlino kein klassisches Auto und kein billiger Langstreckenwagen sei, sondern ein Microcar für kurze und mittlere Wege, sei meist begeistert.

Die wichtigsten Rückmeldungen? Fahrgefühl, niedrige laufende Kosten und Parkvorteile. Der Microlino braucht wenig Platz, ist wendig und findet dort noch eine Lücke, wo Menschen mit größeren Fahrzeugen die Suche längst aufgeben müssen.

Dazu kommt ein emotionaler Punkt. Der Microlino wird im Straßenbild positiv wahrgenommen. Menschen lächeln, winken, fotografieren das Fahrzeug oder sprechen die Fahrerinnen und Fahrer an.

Beim Microlino hast du sofort diese Sympathie. – Wim Ouboter

Er beschreibt damit eine Wirkung, die man bei Mobilität nicht unterschätzen sollte. Große, teure Fahrzeuge erzeugen oft Distanz, manchmal sogar Neid. Der Microlino dagegen löst Sympathie aus. Er wirkt nicht aggressiv, nicht protzig, nicht überdimensioniert.

Auch technisch soll der Microlino nicht stehen bleiben. Bei der Weiterentwicklung spielen Software, Connectivity und digitale Updates eine wachsende Rolle. Software künftig einfacher aktualisieren zu können, sei wichtig, aber technisch anspruchsvoll.

Noch zentraler ist für Ouboter jedoch das Plattformkonzept. Microlino denkt die eigene Technik nicht nur für ein einzelnes Fahrzeug, sondern als Basis für unterschiedliche Microcar-Varianten. Batterie, Motor, Antrieb und Software können als gemeinsame Grundlage dienen, auf der verschiedene Fahrzeuge entstehen – etwa ein kleines Lieferfahrzeug, ein Golfcar oder auch ein kompakter Mini-SUV.

Damit soll nicht jedes künftige Fahrzeug wie der heutige Microlino aussehen. Entscheidend ist vielmehr, dass die technische Plattform weiter genutzt und variiert werden kann. Für Wim Ouboter liegt darin ein wichtiger Schritt: Aus dem Microlino als Einzelmodell könnte eine ganze Familie kleiner, leichter Fahrzeuge entstehen, die jeweils für unterschiedliche Einsatzbereiche optimiert sind.

Deutlich wird Ouboter beim Thema politische Rahmenbedingungen. Fahrzeuge wie der Microlino würden aus seiner Sicht regulatorisch noch nicht angemessen berücksichtigt. Die Fahrzeugklasse L7e sei historisch aus dem Bereich leichter vierrädriger Fahrzeuge wie Quads entstanden, durch Innovation aber inzwischen deutlich näher an einem kleinen Stadtfahrzeug als an einem klassischen Motorrad.

Wenn es politisch um einen geringeren CO₂-Fußabdruck gehe, müssten solche Fahrzeuge stärker einbezogen werden, argumentiert Ouboter. Gesetzgebung und Förderung reagierten aber oft zu langsam auf neue Mobilitätsformen.

In Deutschland sieht er zusätzlich die starke Stellung der klassischen Automobilindustrie als Herausforderung. Während große und schwere Fahrzeuge wirtschaftlich attraktiv seien, hätten kleine, leichte Mobilitätslösungen politisch und regulatorisch noch nicht denselben Stellenwert.

Ouboter fordert deshalb, die Kategorien neu zu denken. Wenn ein Fahrzeug im Alltag weniger Platz benötigt, weniger Energie verbraucht und für viele Kurzstrecken ausreicht, sollte dies aus seiner Sicht auch bei politischen Anreizen, CO₂-Regeln und Fördermodellen berücksichtigt werden.

Am Ende landet Wim Ouboter wieder bei der Grundidee. Fahrzeuge sind über viele Jahre immer größer und schwerer geworden. Der Microlino steht für die Gegenbewegung: kleiner werden, leichter werden, passender werden.

Genau darin liegt die besondere Stärke des Microlino. Er ist kein Auto, das möglichst viel darstellen will. Er ist ein Fahrzeug, das für viele alltägliche Wege genau richtig dimensioniert ist. Ein freundlicher Hinweis darauf, dass Mobilität auch anders gedacht werden kann: nicht immer größer, nicht immer schwerer, nicht immer schneller — sondern leichter, klüger und mit einer großen Portion Sympathie.

WEITERGEDACHT Der Microlino steht für eine Mobilität, die nicht immer größer und schwerer werden muss – sondern leichter, kompakter und passender für viele Wege des Alltags Foto: Joan Nathanael Minder

Zahlen, Daten, Fakten

ÜBER WIM OUBOTER
Wim Ouboter ist Gründer von Microlino und einer der prägenden Köpfe hinter der Idee leichter, urbaner Elektromobilität. Mit dem Microlino verfolgt er nicht einfach das Ziel, ein weiteres Elektrofahrzeug auf den Markt zu bringen, sondern stellt eine grundsätzliche Frage: Wie viel Auto braucht der Mensch im Alltag wirklich? Seine Antwort ist ein Fahrzeug, das kleiner, leichter und ressourcenschonender gedacht ist — ohne dabei auf Fahrfreude, Design und Alltagstauglichkeit zu verzichten. Gemeinsam mit seinen Söhnen Oliver und Merlin hat Ouboter aus einer zunächst spielerischen Idee ein Familienprojekt und eine eigenständige Mobilitätsmarke entwickelt.

ÜBER DEN MICROLINO
Der Microlino ist ein kompaktes, vollelektrisches Leichtfahrzeug der Klasse L7e, das speziell für kurze und mittlere Alltagswege entwickelt wurde. Mit seiner markanten Fronttür, dem reduzierten Platzbedarf und dem sympathischen Retro-Design erinnert er an klassische Kleinstwagen, interpretiert diese Idee aber zeitgemäß elektrisch. Gedacht ist der Microlino nicht als klassischer Langstrecken-Pkw, sondern als leichter, wendiger Begleiter für Stadt, Umland, Einkauf, Pendelstrecken und Freizeitwege — also für genau jene Fahrten, bei denen große Autos oft überdimensioniert sind.

Microlino Website:
www.microlino-car.com Microlino

EMPFEHLUNG DER REDAKTION
7 Jahre gewartet auf den Microlino: ein persönlicher Alltagstest über elektrische Mobilität, Stadtverkehr und die Freude am kleinen Stromer. Von Wolfgang und Aloisia Streicher

ABBILDUNGEN
Beitragsbild © Micro Mobility Systems, restliche Abbildungen siehe Bildunterzeilen

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