Im Einklang mit der Zeit: Wie wir Leichtigkeit ins Leben holen
Im Einklang mit der Zeit
Von der Kunst, dem Leben Leichtigkeit zu schenken
Weniger Selbstoptimierung, mehr Leichtigkeit: Wie es Menschen gelingt, endlich bei sich anzukommen und die bunte Farbenpracht der Welt auf allen Ebenen zu genießen.
Warum wir Leichtigkeit im Leben brauchen
Unzählige Aufgaben zieren unseren Tag in einer Zeit, in der viele vieles und manche alles richtig zu machen gedenken. Dieses "Alles" wirkt überwältigend, ermattend und hinterlässt eine in den Köpfen schwebende Sehnsucht. Jene, endlich anzukommen, den Lohn der mühseligen Kämpfe in den Händen halten zu dürfen und mehr Leichtigkeit im Leben zu empfinden.
Womöglich neigen wir deshalb zur ständigen Optimierung unserer Fähigkeiten und Eigenschaften. Ein verheerender Trend, der uns statt der gewünschten Leichtigkeit im Leben mit Schwere belastet. Eine Schwere, die sich auf Körper, Geist und Psyche auswirkt.
Vermehrt erreichen uns Nachrichten über die Zunahme von seelischen und körperlichen Erkrankungen in der Gesellschaft. Die Kenntnis über die Leichtigkeit im Leben ebnet uns den Weg zu einem neuen Modell. Einem, in welchem unsere Augen am Ende nicht auf leere Hände, wohl aber auf bunte Erinnerungen blicken werden.
Die Optimierung erstickt die Leichtigkeit im Leben
Kaum ein Thema ist in unserer jetzigen Zeit derart zentral wie die Selbstoptimierung. Im Kern gehen wir der Annahme nach, unser perfektes Ich würde uns unweigerlich zur Erfüllung unserer Wünsche geleiten. Deshalb tragen wir die Bereitschaft zur ständigen und übermäßigen Selbstoptimierung in uns. Dieses unersättliche Verlangen nach Perfektion bildet das Fundament eines Lebens außerhalb der Leichtigkeit.
Vermeintliche Mängel haben darin keine Daseinsberechtigung. So versuchen Menschen ihre "Fehler" zu verbergen, ihren Kummer zu ertränken, sich über ihre wahren Empfindungen in Schweigen zu hüllen und Problemstellen durch permanenten Selbstoptimierungswahn zu beseitigen. Und doch verschaffen sie sich einen Weg ans Licht. Oftmals bemerken Menschen ihre Problemstellen im Zuge aufkommender Erkrankungen, innerer Erschöpfung, Stagnation, sichtbarer Rückschritte. Obgleich ihr Körper Signale sendet, missachten sie die Zeichen und folgen ihrem Selbstoptimierungswahn. Die Stimme des Körpers wird lauter, jene der Scheinwelt verstummt. Die Dauerbelastung hat die Leichtigkeit durch das Ziel eines perfekten Ichs erstickt und sämtliche Vitalität mit sich genommen.
Vom Selbstoptimierungswahn zum erfüllenden Handeln
Bei Betrachtung der Thematik kommt die Frage nach Wegen aus dem Selbstoptimierungswahn auf. Dafür müssen wir zunächst unsere gedankliche Ausrichtung erfassen. Ein Mensch, der sich stets im Sinne der Außenwelt zu verbessern sucht, richtet seinen Fokus unweigerlich auf den Mangel und nicht auf das Potenzial seiner Person aus. Dadurch befindet er sich in einem dauerhaften Missstand. Seine erste Aufgabe besteht somit in der Annahme der eigenen Person – mit all ihrem Licht und Schatten. Die Welt wertungsfrei zu betrachten, Dankbarkeit für ihre Fülle zu empfinden und sich sanft einzufügen, ist ein elementarer Schritt in Richtung Leichtigkeit.
Mit jener gedanklichen Neuausrichtung erhalten Handlungen eine völlig andere Qualität. Hinter dem Tun steht nicht mehr der Gedanke an Perfektion. Vielmehr bildet das Agieren selbst den Mittelpunkt des Seins. Dabei spüren wir die Bedeutung der Handlungen für unser Leben weitaus intensiver als zuvor. So geschieht es, dass wir vermehrt erfüllende Tätigkeiten auswählen.
Auf diese Weise entlasten wir uns, nehmen uns den Stress und können Leichtigkeit finden. Folglich gelangen wir vom Mangel ins Zentrum der Fülle, gehen achtsamer mit uns und unseren Mitmenschen um und definieren eigene Ziele. Ein ganzheitlicher Erfolg stellt sich ein – das Beiwerk der Leichtigkeit im Leben.
Was mich zu diesem Thema führte
Als Autorin begeistere ich mich seit vielen Jahren für Themen, die Menschen bewegen. Dabei betrachte ich den Wunsch, Leichtigkeit zu finden, als Ursprung aller Aktionen. Wann immer wir uns entwickeln wollen, erhoffen wir uns ein unbeschwertes Leben. Mehr Sport führt zu einem größeren Wohlbefinden, Weiterbildungen zu vielfältigeren Chancen, mehr Geld zur Freiheit, mehr Wissen kann zu einer höheren Position führen, eine höhere Position zu mehr Anerkennung.
Ich erkannte Leichtigkeit als höchsten Wunsch des Menschen. Gleichzeitig faszinierte mich der Fakt, dass wir Leichtigkeit durch unendliches und zerstörerisches Handeln zu erreichen gedenken und während dieses blinden Aktionismus eben diese Leichtigkeit permanent aufs Spiel setzen. Im Rahmen jener Entwicklung laufen wir Gefahr, das Unbeschwerte in Gänze aufzugeben und den wahren Wert der Leichtigkeit im Leben zu vergessen. In meinem Buch "Leichtigkeit finden – Warum fällt uns das Leben so schwer?" beleuchte ich daher wesentliche Punkte im Leben, die der Leichtigkeit im Weg stehen. Die Sensibilisierung für das Thema betrachte ich als ersten Schritt zum aktiven und sinnerfüllten Handeln.
Zahlen, Daten, Fakten
ÜBER ALINE RASCHKOWSKI
Aline Raschkowski zählt zu den Autorinnen, die sich mit spürbarer Neugier dem Menschen und seinen Geschichten widmen. In ihren Romanen und Sachbüchern geht sie den großen Fragen nach dem Sinn und dem Wunder im Leben nach – oft mit einem Blick für Randerscheinungen, die andere übersehen. Ihre Sachtexte tragen eine persönliche Note, während sie in ihren Romanen das menschliche Sein, das Mögliche und manchmal auch das scheinbar Unmögliche auslotet. Darüber hinaus schreibt Aline Raschkowski für Magazine und Online-Medien.
BUCHDETAILS
Leichtigkeit finden – Warum fällt uns das Leben so schwer?
Autorin: Aline Raschkowski
Paperback, 454 Seiten
Herausgeber: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 8. September 2025
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-695-19807-8
Website von Aline Raschkowski:
www.alineraschkowski.de
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Beitragsbild © Patricia Roß, restliche Abbildungen siehe Bildunterzeilen
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