Tegelberghaus in den Ammergauer Alpen neu bei Hütten Holiday im Programm

Neu bei Hütten Holiday

Das Tegelberghaus in den Ammergauer Alpen

Hütten Holiday erweitert sein Portfolio um ein Haus mit Geschichte: Seit Mitte Januar ist das Tegelberghaus hoch über Schwangau neu im Buchungsprogramm. Das ehemalige königliche Jagdhaus liegt in den Ammergauer Alpen und versteht sich nicht als Chalet-Rückzugsort, sondern als klassische Berghütte für Menschen, die unterwegs sind.


Quelle: Huetten-Holiday.de
20.02.2026


TEGELBERGHAUS Panorama vom Tegelberg mit Blick auf den markanten Säuling und die Allgäuer Alpen Foto: globetrotter1/Adobe Stock

Historischer Charakter statt Hüttenluxus

Mit dem Tegelberghaus in den Ammergauer Alpen nimmt Hütten Holiday ein traditionsreiches Haus neu in sein Portfolio auf. Die Hütte, ein ehemaliges königliches Jagdhaus hoch über Schwangau, steht für klassische Bergkultur: kein Chaletkomfort, keine Wellnessinszenierung – sondern eine funktionale Berghütte für Wanderer, Mehrtagestourer und Alpinisten. Laut Unternehmensangaben versteht sich das Tegelberghaus als Stützpunkt auf der Tour.

Das Tegelberghaus liegt auf etwa 1.707 m Höhe, direkt unterhalb der Bergstation der Tegelbergbahn. Seine Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück: Es wurde 1852 als Jagdhaus für König Maximilian II. von Bayern, Vater von Ludwig II., errichtet, der diesen Berg und das Voralpenland sehr schätzte.

Vom Jagdhaus zur Berghütte

Was einst ein Rückzugsort der königlichen Familie war, hat sich über die Jahrzehnte zu einer bewirtschafteten Berghütte entwickelt:

  • Rastplatz für Wanderer und Bergfreunde
  • Einkehrmöglichkeit mit regionaler Küche, Terrasse und Panoramablick
  • Gelegenheit, die Aussicht auf Säuling, Seen und das Alpenvorland zu genießen

Die Bauweise des Hauses ist robust und an die rauen Bedingungen der Bergwelt angepasst. Im Laufe der Zeit wurde das Tegelberghaus mehrfach renoviert, um heutigen Ansprüchen gerecht zu werden.

WEITBLICK Hoch über dem Tal öffnet sich vom Tegelberg der Blick über grüne Rücken und felsige Gipfel Foto: Simon Dannhauer/Adobe Stock

Startpunkt im alpinen Gelände

Ein Besonderheit ist die Erreichbarkeit über die Tegelbergbahn. Dadurch beginnt die Tour nicht im Tal, sondern unmittelbar im alpinen Raum. Für Mehrtagestouren oder höhenmeterintensive Etappen kann das ein strategischer Vorteil sein: weniger Zustieg, mehr Zeit im Gelände.

Auch ohne die Seilbahn ist das Tegelberghaus erreichbar:

  • Über den Gelbe-Wand-Steig, einem Klettersteig (Schwierigkeit A/B bis B) zwischen Talstation und Hütte.
  • Über klassische Wanderwege aus dem Tal, etwa durch die Pöllatschlucht, eine enge Klamm die direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein verläuft und zur Marienbrücke führt, von wo aus man in einer anspruchsvollen, etwa 3-stündige Wanderung, das Tegelberghaus erreicht. Die Route bietet schöne Ausblicke auf Schloss Neuschwanstein, erfordert aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
  • Und über den Schutzengelweg, ein mittelschwerer, etwa 5 km langer Wanderweg, der von der Talstation der Tegelbergbahn zum Tegelberghaus führt. Die Tour bietet schöne Ausblicke auf Schloss Neuschwanstein, Hohenschwangau und das Ammergebirge.

Der Tegelberg selbst bietet darüber hinaus Routen zu weiteren Aussichtsgipfeln wie dem Branderschrofen oder der Ahornspitze.

MÄRCHENSCHLOSS Schloss Neuschwanstein bei Schwangau vor alpiner Kulisse Foto: Thomas/Adobe Stock

Digitale Plattformen im Hüttenwesen

Hütten Holiday tritt nicht nur als Endkundenportal auf. Über eine eigene Plattformstruktur richtet sich das Unternehmen ausdrücklich auch an Hüttenwirte. Betreiber können ihre Häuser digital präsentieren, Buchungskalender verwalten und Reservierungen über das System abwickeln.

Damit positioniert sich Hütten Holiday als Schnittstelle zwischen Hüttenbetrieb und digitaler Vermarktung – ein Modell, das über eine reine Listung hinausgeht. Die Plattform verbindet technische Buchungsabwicklung mit redaktioneller Darstellung und Marketingansatz.

Gerade bei klassischen oder hochalpinen Hütten zeigt sich, dass Digitalisierung längst nicht mehr nur Ferienchalets betrifft. Auch traditionelle Häuser stehen heute im Spannungsfeld zwischen Verbandsstruktur, eigenständiger Softwarelösung und externem Vermarktungspartner.

Zahlen, Daten, Fakten

ÜBER DEN TEGELBERG
Der Tegelberg ist ein herausragendes Bergmassiv im Ostallgäu bei Schwangau (Bayern), Teil der Ammergauer Alpen. Mit maximal etwa 1.881 m am Branderschrofen, ist er eine markante Erhebung, die steil aus dem Voralpenland aufragt und ein beliebtes Ziel für Wanderer, Gleitschirm- und Drachenflieger, Familienausflügler und Wintersportler ist.

Seine Lage macht den Tegelberg so besonders: Er thront über dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein und dem Alpsee – und bietet bei klarer Sicht einen weiten Rundblick über das Alpenvorland und die Seenlandschaften des Allgäus.

Website der Tourist Information Schwangau:
www.schwangau.de

WIE HÜTTENÜBERNACHTUNGEN GEBUCHT WERDEN
Mit dem Tegelberghaus ergänzt Hütten Holiday sein Angebot um eine traditionsreiche Berghütte – und unterstreicht zugleich eine Entwicklung im alpinen Raum: Die Buchung von Hütten wird zunehmend digital, die Plattformlandschaft differenziert sich aus. Zwischen Vereinslösung, Softwareanbieter und Vermarktungsplattform entstehen unterschiedliche Modelle mit eigenen Interessen und Zielgruppen.

Für Wanderer und Bergsteiger bedeutet das mehr Transparenz und mehr Buchungsmöglichkeiten. Für Hüttenwirte eröffnet sich ein digitaler Markt, der über die klassische Sektionsebene hinausreicht.

DIGITALE RESERVIERUNGSSYSTEME FÜR BERGHÜTTEN IM ÜBERBLICK

Hütten Holiday
Plattform mit Endkundenansprache und Vermarktungsfunktion. Neben der Buchung bietet das Unternehmen redaktionelle Darstellung und Reichweite. Gleichzeitig wirbt es gezielt um Hüttenwirte, die ihre Unterkunft digital verwalten und vermarkten möchten. Hybridmodell aus Marktplatz und Buchungssystem.

DAV und Hut Reservation
Parallel betreiben die Alpenvereine ein eigenes Online-Reservierungssystem für Berghütten. Dieses System, bekannt als "Hut Reservation", ist eine moderne, gemeinschaftlich von mehreren Alpenvereinen – darunter dem Deutschen Alpenverein (DAV) – betriebene Plattform zur digitalen Buchung von Hüttenschlafplätzen.

Weitere kommerzielle Hütten- und Chaletportale
Ferienorientierte Plattformen mit Schwerpunkt auf Almhütten, Chalets und Komfortsegment. Zielgruppe sind zumeist klassische Urlaubsgäste, weniger alpine Mehrtagestourer.

EMPFEHLUNG DER REDAKTION
UNTERWEGS AM FUSS DES ZUGSPITZMASSIVS Von Ehrwald oder dem Eibsee führt der Weg hinauf zur Wiener Neustädter Hütte – ein alpines Abenteuer mit Seeblick und Zugspitzpanorama. »zum Beitrag Aufstieg zur Wiener Neustädter Hütte

ABBILDUNGEN
Beitragsbild © globetrotter1/Adobe Stock, restliche Abbildungen siehe Bildunterzeilen

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