Priener Hütte im Winter: Berggastfreundschaft mit Herz

Berghütten im Winter

Die Priener Hütte: So meistert Hüttenwirtin Rosa Lohrmann die Wintersaison

PLUS-Artikel Wenn der erste Schnee fällt schließen viele Berghütten. Nur wenige Hütten sind auch im Winter bewirtschaftet. Doch was bedeutet es eigentlich, eine Hütte ganzjährig zu betreiben? Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Priener Hütte – im Gespräch berichtet Hüttenwirtin Rosa Lohrmann vom Winteralltag am Geigelstein.


Von Marie Breitenbach, hochblau Redaktion
24.01.2026
Lesezeit: ca. 5 Minuten


WINTERMAGIE Die Priener Hütte am Geigelstein zeigt sich auch im Winter stimmungsvoll Foto: Stephanie Urban

Winterbetrieb mit Herz und Herausforderung

Die meisten Alpenvereinshütten öffnen von Anfang Juni bis in den Oktober hinein und schließen dann, wenn die ersten Schneefälle den Zugang erschweren. Im Winter sind viele nur über ihre unbewirteten Winterräume zugänglich. Die wenigen Hütten, die auch in dieser Jahreszeit bewirtschaftet sind, stellen eine Besonderheit dar.

Der Winterbetrieb bringt einige Herausforderungen mit sich: eingeschränkte Zugangswege, plötzliche Wetterumschwünge, weniger Gäste, aber dafür eine besondere Verantwortung für deren Sicherheit. Hinzu kommen logistische Fragen – von der Versorgung mit Lebensmitteln über den Umgang mit Strom und Wasser bis hin zum Schneeräumen. Dass es trotzdem Hütten gibt, die bewusst ganzjährig offenbleiben, hat viele Gründe: Sie liegen in leichter erreichbaren Regionen, sind für den Wintertourismus besonders interessant oder werden von Wirten und Wirtinnen mit Leidenschaft und Durchhaltevermögen geführt.

Die Priener Hütte – Berggastfreundschaft im Winter

Eine der Hütten, die das ganze Jahr über Gäste empfängt, ist die Priener Hütte. Ihre Lage, Besonderheiten und die Zugangswege im Winter machen sie zu einem spannenden Beispiel für gelebte Berggastfreundschaft.

Die Priener Hütte liegt auf 1.410 m Höhe am Geigelstein in den Chiemgauer Alpen (Bayern) und empfängt ihre Gäste ganzjährig. Sie ist über verschiedene Wanderwege erreichbar, etwa von Sachrang oder Huben, was je nach Route rund 2–3 Stunden Aufstieg bedeutet. Übernachten kann man sowohl im Schlaflager als auch in Zimmern.

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Eine Reservierung wird empfohlen. Die familienfreundliche Hütte legt Wert auf regionale Küche, nachhaltigen Betrieb und die herzliche Betreuung ihrer Gäste.

WINTERBETRIEB AUF DER PRIENER HÜTTE Zwischen Küche, Logistik und stillen Momenten im Schnee: Der Winteralltag auf der Priener Hütte verlangt Organisation, Einsatz und viel Leidenschaft Fotos: Stephanie Urban

Interview mit Hüttenwirtin Rosa Lohrmann

Wenn Schnee die Wege bedeckt und Ruhe über den Bergen liegt, beginnt auf der Priener Hütte eine ganz besondere Zeit. Hüttenwirtin Rosa Lohrmann erzählt, wie sie mit ihrem Team den Winter meistert – zwischen Logistik, Gastfreundschaft und unvergesslichen Momenten auf dem Schlitten ins Tal.

Wenn alles verschneit ist, ist die Logistik schon ein kleines Abenteuer. – Rosa Lohrmann

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